Dann hat die Heizungsanlage ihres Wohnhauses ganze Arbeit geleistet und die bevorstehende Gas- bzw. Heizölabrechnung wird nach diesem Winter sicherlich höher als sonst ausfallen. Denn diese Witterung deckt schonungslos jede Schwachstelle der Wärmedämmung auf.

Was nützt die neue Heizungsanlage, wenn die erzeugte Wärme auf direktem Wege den Himmel erreicht. Um das zu verhindern, sollte man erst einmal die Gebäudehülle ausreichend dämmen, sagt Zimmermeister Andreas Brünjes von der gleichnamigen Zimmerei.
Er hat sich mit seinem Team auf Dach- und Fassadendämmung spezialisiert. Dabei geht es nicht mehr nur um die einfache Dämmung der Aussenflächen, sondern mittlerweile ebenfalls um weitere physikalische Eigenschaften, die heutige Dämmmaterialien mitbringen. So werden in seinem Betrieb überwiegend Steinwolle und Holfaserdämmung verarbeitet. Steinwolle bringt mit seiner Rohdichte neben der gewünschten guten Dämmeigenschaft auch sehr guten Schallschutz und eine Brandsicherheit bis 1000° Celsius als Baustoff mit.
Unbekannter im norddeutschen Raum ist die Holzfaserdämmung. Sie wird aber schon lange im süddeutschen Raum, in Österreich und der Schweiz als beliebter Dämmstoff eingesetzt. Holzfaserdämmstoffe sind in mehrfacher Hinsicht ökologisch. Sie helfen wertvolle Energie zu sparen und reduzieren so die umweltbelastenden Auswirkungen, die bei der Ernergieerzeugung entstehen. Auch nach dem Einbau entfalten Holzfaserdämmstoffe weitere ökologische Eigenschaften. Sie sind diffusionsoffen und können vergleichsweise viel Feuchtigkeit speichern. So helfen sie, die Luftfeuchtigkeit in den Gebäuden zu regulieren und ein gesundes Wohnklima zu schaffen. Sommerlicher Hitzeschutz ist eine weitere herausragende Eigenschaft von Holzfaserdämmstoffen gegenüber herkömmlichen Dämmstoffen.
Bei entsprechenden Wand- und Dachaufbauten kommt bei der Zimmerei Brünjes die innovative Holzfaser-Einblasdämmung, die aus reinen, losen Holzfasern besteht, zum Einsatz. Sie füllt sämtliche Hohlräume fugenfrei aus. Jede dieser Fasern trägt in sich die konzentrierten Vorteile des natürlichen Holzes: Dauerhaftigkeit, Stabilität und sehr gute Wärmedämmeigenschaften.
Eine neue Herausforderung in der Zimmerei ist der Einsatz von zertifizierter Wiesengras-Einblasdämmung aus dem Odenwald.

Da nach neuester geltender Energieeinsparverordnung die Dämmstärken Ausmasse annehmen, die mittlerweile fast nur noch mit einer zusätzlichen Tragkonstruktion eingebaut werden können, muss die neue Fassade nicht nur die herkömmliche Putzfassade erhalten. Eine komplett neu gestaltete Fassade aus kombinierten Materialien wie Holz oder farbigen witterungsbeständigen Platten kann im Zusammenspiel mit Putz aus ihrem alten Haus ein neuerscheinendes Schmuckstück machen. Die neue Dacheindeckung rundet das Bild ab.

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